Dran bleiben 

Manchmal türmen sich die Wolken um einen her und versperren die Sicht . Manchmal scheint es kalt, regnerisch und trüb auf dem eigenen Weg zu sein. Manchmal scheint die Verbundenheit zur Freude nicht greifbar zu sein. 

Da gilt es, dran zu bleiben und den Weg weiter zu gehen. Dennoch nicht der Versuchung erlegen, wieder in den Krieg ziehen zu wollen. Annahme leben. Diese Tiefs werden leichter zu durchschreiten sein. Hingabe. Es ist gerade so – auch das hat seinen Zweck. Er liegt, wie so oft, in der Sache selbst. Auch wenn es im Moment sich einem selbst nicht erschließen mag. 

Weiter gehen. Dran bleiben. In Geduld, Vertrauen, Annahme und Hingabe den Weg weiter gehen. 

Und es wird leichter. Und es wird lichter. Die Wolken reißen auf und ein strahlend blauer Himmel zeigt sich einem. Das Herz wird leichter. Es springt in der eigenen Brust. Da ist der Keim der Freude. Auf ihn haben wir gewartet. Ihn herbei gesehnt. Wie auf das erste Grün nach dem langen dunklen Winter. Er ist zu spüren in unserem Herzen. Von dort breitet er sich aus. Durchzieht den ganzen Körper – und es ist wie ein Wunder. Nichts hält einen mehr. Die Freude am Sein bricht sich Bahn. Grundlose Freude aus sich heraus. Aus einem selbst heraus. 

Sie ist da. Die Saat ging auf. Das Warten hat sich gelohnt. 

Solltest du da noch nicht sein: ich fühle dich. Ich verstehe dich. Ich spüre dich. Du bist nicht allein. 

Dran bleiben. 

❤ 

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