Tiefer gehen 

Ich hatte keine Ahnung. Mir war nicht bewusst, was wir. Menschen alles tun können. Wozu wir in der Lage sind. Vielen klang nach einem Märchen. Doch darf ich mich per Vorahnung an unsere wirkliche Größe heran tasten. Schritt für Schritt.

Die eigene, innere Öffnung, ist ein so wesentlicher Prozess, das ich direkt, wenn ich jetzt im Augenblick davon schreibe, mit einem Wohlgefühl beschenkt werde, gerührt, berührt bin. Ganz sehr. Das ist für mich so eine wohltuende Erfahrung. Und sie geht weiter und tiefer und hört iwi nicht auf.

Ich weiß nicht, ob es ein „fertig“ gibt. Ich kann es nicht sagen. Ich habe den Eindruck inzwischen: nein. Es geht immer weiter, wie das Leben selbst. Es hört nicht auf.

Die Tage konnte ich zu einer lieben Freundin sagen: mein Leben ist im Moment sehr gut – und wird immer besser.

Genau so ist es, uns äußerer Innenreise zu widmen und so unser Potenzial tu entfalten. Es gibt, soviel kann ich sagen, so ein paar Meilensteine. Es ist wie das Schälen einer Zwiebel. Na ja, das Bild trifft es nicht ganz. Eine meiner Lehrerinnen verglich es eher mit dem durch klettern von Dachboden Luken, die hinter einem zufallen und weg sind: du kannst nicht zurück.

So ist es mit dem Leben. So ist es mit der Entwicklung. So ist es wohl mit der Annäherung an unser Potenzial, unsere Potenzialentwicklung.

Tatsächlich habe ich nach wie vor ab und an das Gefühl, dies hier alles stünde mir nicht zu. Ich sei es nicht wert, diese Luft hier zu atmen, einen Fuß auf diese Erde zu setzen. Seltsam, dass ich mir so lange diese ganzen Wunder hier vor enthielt. Sehr seltsam, dass ich jetzt dieser einen Stimme in mir erst so nahe komme, dass ich sie identifizieren kann.

Wundervoll, dass mir das jetzt gelingt. Ich kann ihr jetzt begegnen. In Liebe. Da sitzt etwas in mir und ist verletzt und will gerne übel nehmen. Das ist so lange schon so dolle traurig und will die Einladung zum Spielen der anderen nicht annehmen, nein ausschlagen und sein eigenes Ding machen. Das will mit anderen nichts zu tun haben. Ja, dich kleinen, süßen, kraftvollen Miesepeter habe ich jetzt erst richtig entdeckt. Und ich freue mich, dass es dich gibt. Solch eine Energie und Kraft geht von dir aus. Du gehörst zu mir. Ja. Du bist ein Teil von mir. Mir wichtig. Und ein Schatz. Komm in meine Arme. Ich habe dich lieb und lange schon vermisst.

So ist das nämlich.

Und es gibt Tage, da kotzt es mich an, weiter zu gehen und noch mehr Kram hervor zu holen und wieder was machen zu müssen…

Doch dann schaue ich mich um. Dann schaue ich zurück. Dann schaue ich nach vorne. Wieviel habe ich denn schon gemacht und was alles wartet noch auf mich?

Ich bin net gierig und ja, es macht einfach nur Spaß und Freude. Es ist ein Geschenk neben dem anderen. Eine ganze Straße voller Überraschungseier. Eins mach dem andereren. Und in jedem ist was gutes drin. Kein Plastescheiß. Geschenke, wohin ich nur gucke. Fülle. Sie umgibt mich und durchdringt mich. Und ich habe sie immer wieder abgewiesen?

Gut jetzt. Jetzt wird genossen.

Von Herzen

Euer Sebastian

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