Ohne Probleme sind wir frei, unsere Zeit mit Schönem zu füllen

Was doch die Probleme, die wir in unserem Leben sehen, uns alles nehmen. Das ist total erstaunlich und war für mich so verblüffend, als ich vor kurzem diese Draufsicht hatte. Das ist ein Zustand, den ich voll gut leiden mag.

Diese Befreiung und diese Zeit, die mir auf einmal zur Verfügung stand. Ich war so erleichtert und so überrascht, dass ich so dolle lachen musste, wie lange nicht mehr. Aus tiefstem Herzen heraus ein Lachen der unbändigen Freude. Eine Freude, am Leben zu sein und eine Liebe für alles, was ist. Es ist so schön.

Und dies alles nur, weil ich einen Blick hatte, der Probleme nicht zuließ. Unser Glaube ist mächtig. Lange Zeit gab es für mich in meinem bewussten Denken vor allem eine Problemsicht. Mir war gar nicht klar, dass es auch anders geht. Dabei ist es meine Sicht auf die Probleme, mein Glauben an sie, die sie erst entstehen lassen und dann auch noch so mächtig werden lassen. Ich ermächtige meine Probleme zu dem, was sie für mich sind.

Erzähl mal jemandem, der sich mit einem Problem herum schlägt, dass es das nur in seinem Kopf gibt. Ja, eine Lösung kannst du vorschlagen, aber damit bist du voll auch im Problem wälzen mit drin. Spielst das Spiel mit und teilst seinen Glauben an Probleme – an dieses eine spezielle zumindest.

Wird es nicht Zeit, dieses schwere Paket einfach mal bei Seite zu legen? Jean Liedloff fiel das schon bei den Yequana-Indianern auf, dass sie ein anderes Bewertungssystem hatten – dort gab es keine Arbeit. Dies ist nur eins von zahlreichen Beispielen.

Also ist es nicht an uns selbst, eine Neubewertung durchzuführen?

Was geschieht denn mit dem Problemdenken? Wir verbringen unsere Zeit mit ihnen. Wir wälzen sie wir schleppen sie, wir suchen nach Lösungen, wir erzählen uns von ihnen, wir bemitleiden uns gegenseitig, wir sind gesellschaftsfähig, wir können Zeitungen und Zeit damit füllen. Probleme sind ein Hobby, ein Zeitvertreib, eine Sucht. Aus Angst vor unserer wahren Größe. Aus Angst vor Langerweile. Aus Angst erschaffen wir uns Probleme.

Wie frei sind wir, wenn wir dieses Denken ablegen? Es ist unbeschreiblich. Diese Leichtigkeit. Diese Freude, dieses Leuchten und Strahlen. Diese Beschwingtheit. Wundervoll. Ich liebe es.

Ich glaube, ich lasse es, in Zukunft das Spiel der Probleme mit zu spielen. Es führt doch zu nichts und ist dolle teuer. Es hat seine Berechtigung gehabt. Was hier alles noch an ausfaltbarer Erkenntnis allein für mich noch mit drin steckt – Warum spielte ich dieses Spiel? Was brachte es mir? Wozu anderen was unter die Nase reiben…

Danke für diese Erfahrung. Danke für dieses wundervolle Leben. Danke.

Sebastian

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