Shivted

Eine Annäherung an die menschliche Größe.

Mir fehlen tatsächlich die Worte, um genau zu übermitteln, darzulegen, was ich heute wieder erleben durfte. Ich fange am besten am Anfang an. 

In der heutigen Meditation und dem sich anschließenden Spaziergang geschah etwas ganz Wundervolles: ich bekam eine Ahnung der menschlichen Größe. Wie soll ich es beschrieben? Es ist eine Innenkehr und eine Verbindung mit dem Göttlichen und daher ein Erfassen unserer wahren Natur.

Ich denke, dass dies eine sehr persönliche Erfahrung ist, die jeder auf seine Art und Weise erlebt. Meine Eindrücke möchte ich hier schildern, denn für mich ging es um nicht mehr und nicht weniger, als um eine kurze Unterhaltung mit Gott. 

Dazu kam ich, indem ich mich ganz öffnete. Also eine innere Entspannung eintreten ließ, die dann mich mit allem verband. 

Dies kam über ein Erkennen in mir, einem Gefühl innerhalb der Meditation. Ich erinnerte mich auf einmal daran, dass Serge Kahili King im Stadtschamanen davon sprach, dass eine der Grundgedanken seiner schamanischen Richtung ist, dass alles nur ein Traum sei. Unser Leben sei ein Traum. Das schwang heute in mir nach. 

Und tatsächlich bekam ich ein Gefühl dafür. Es ist soetwas, wie zu träumen, dieses Leben. Diese Welt. Einfach alles. Nur unbewusst. 

Kennst du lichte Träume? Träume, in denen du das Bewusstsein erlangt, das Wissen zu träumen, ohne zu erwachen? Auf einmal kannst du kontrollierend in deinen Traum eingreifen, der eigene Regisseur deines Traumgeschehens sein. Du hast die gesamte Traumwelt unter Kontrolle. Deinen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Nur im Rahmen dessen, was du als möglich innerhalb des Traumes erachtest, oder eben auch nicht. Ich liebe solche Träume. Je mehr ich mir da zutraue (zum Beispiel fliegen) um so genialer. 

Heute wurde mir klar, dass dies hier in unserer „Wachwelt“ tatsächlich genau das ist. Es ist sozusagen der göttliche Traum, der hier geträumt wird. Oder eben der Traum von Gottes Sohn. Jetzt wird es ein wenig fantastisch. Also über den Traum, über das Gefühl für den Traum, und dafür, wer ich eigentlich bin, kam ich in die Verbindung zu allem, was ist. Mir wurde klar, das ich diesen, meinen Traum von der Welt, von meinem Leben bisher nur unbewusst träumte. Und so gelebt werde. Auf einer viel viel tieferen Ebene können wir Menschen innerhalb dieses Traumes erwachen und alles! hier machen. Das ist, wie Robert Betz es ausdrückt, wenn wir zu unserem Schöpferbewusstsein erwachen. 

Und warum gibt es Lehrer, die zwar davon reden, es dennoch selbst nicht ganz so umsetzen, wie sie sagen? Na ganz einfach: diese Welt dreht sich nur um mich. So meine Erkenntnis in diesem Moment. Es geht nur um mich. Einzig und allein. Es geht in meinem Leben ausschließlich nur um mich. (und in deinem auch – da geht es um dich, der du dies liest, also in diesem Sinne um „mich“, der „ich“ dies hier lese). Es ist mein Leben. 

Was nützt uns die Erleuchtung von anderen, der Aufstieg derer in eine andere Sphäre oder Dimension, wenn wir hier ohne Entwicklung zurück bleiben? Es ist wichtig, dass es diese Lehrer gibt, die davon künden und es selbst nicht so umsetzen. Sie repräsentieren den Teil in uns, der nach der Entwicklung dürstet und der es kaum erwarten kann, dass es weiter geht. 

Doch nicht nur das. Meine Gedanken gingen noch weiter: Wenn dies hier ein Traum ist, mein Traum, dann sind doch all meine lieben Mitmenschen, aus meinen Gedanken (bewusst oder unbewusst) entstanden. Aber, ich, Sebastian Gaigals, bin mit den anderen Menschen gleich, also bin ich auch eine Ausformung meiner Gedanken. Mein Fokus, hier in diesem Körper zu sein, ist also eine bewusste Wahl von mir. Im Grunde war ich in meinem Traum in diesem Moment etwas bewusster geworden. Das bedeutet, ich kann meinen Fokus erweitern und dadurch auch mehr spüren, wer ich wirklich bin. Ihn, den Fokus, so setzen, wie ich mag. Und genau das verband mich mit dem Aspekt des göttlichen Träumers. 

Was dann geschah, war einfach fantastisch: ich hatte eine Draufsicht auf alles hier, ich spürte, wie alles richtig ist und wie ich mich ausdehne, welche Größe in mir ist und wer ich wirklich bin. Damit verbunden, wurde mir jedoch auch klar, dass ich nicht alleine bin und dies hier alles ist. Nein, ich spürte deutlich, meine Geschöpf(t)sein – und „blickte“ mich um und wurde mir meines gehalten seins bewusst: ich „sah“ IHN. Ganz überrascht „sagte“ ich: „Da bist du ja.“ „Ja,“ war die Antwort, „ich bin immer da.“ – und genau das fühlte ich. Es war so wundervoll und so klar und einfach, dass ich einfach nur noch lachen musste. Es war so wahr. Und wir beide freuten und und lachten zusammen. Dann „wibkte“ er mir zu – und ich „erwachte“ wieder in meinem Körper, in dem die Sinne das Gespür für das mehr überspülten. In dem meine Probleme größer waren als meine Gewissheit. Doch konnte mein Erlebnis nicht weggeredet werden – ich weiß, was ich erfuhr. 

Ja, und ich weiß um unsere menschliche Größe. 

Danke. 

❤ 

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