Unsere Wachstumsbeziehung – Grundlage 3: Das Spiegelgesetz 

Schau dir das Video an. In ihm sprechen Katharina und ich über unsere Beziehung und wie wir das Spiegelgesetz als einen der Pfeiler innerhalb dieser empfinden. Wir freuen uns, über deine Meinung und Kommentare, sowie von deinen eigenen Erfahrungen zu lesen.

Zusätzlich möchte ich noch auf die Entwicklung seit der Aufzeichnung des Videos eingehen.

Für mich ist es enorm befreiend, mehr und mehr in meine eigene Verantwortung zu gehen. Das bedeutet, das Spiegelgesetz anzuwenden, den Partner – Katharina in meinem Fall – auch wirklich als meinen Spiegel zu begreifen. Alle automatischen Vorwürfe kann ich in automatische Vergebung wandeln. Ich kann alles, was mich an ihr stört, direkt wandeln und zu mir zurück nehmen. Was übrig bleibt, ist einfach nur Liebe und Nähe.

Das bedeutet nicht, dass ich bisher nicht doch noch auf dem falschen Fuß erwischt werden konnte. Doch es bedeutet, da ganz ganz schnell auch wieder raus zu kommen. Freier zu werden und leichter. Diese Erleichterung ist einfach unbeschreiblich.

Am Anfang war es etwas ungewohnt. Und um ehrlich zu sein – ich wusste auch in der ersten Ehe vom Spiegelgesetz, konnte es jedoch irgendwie nicht so richtig anwenden. Per Spiegel „rumdoktorn“, war viel zu verführerisch. So ist die Erschütterung, die ich durch die Scheidung erfuhr ein wirkliches Aufrütteln, Wachrütteln.

Katharina nun hilft mir, da weiter zu gehen. Langsam kommt es immer deutlicher in mir zu der Veränderung, die Vorwürfe und Verurteilungen zu mir zurück zu nehmen. Spielerisch und leicht darf es sein und freudvoll.

Gestern zum Beispiel, sagte mir Katharina deutlich, wie es ihr mit meinem Verhalten so geht. Früher hätte ich gerne „mitgespielt“ und meinen Eindruck, mit Vorwürfen konfrontiert zu sein, mit gleicher Münze heimgezahlt. Doch nun war ich voll Freude. Wie liebevoll zeigte mir Katharina gestern auf, wo ich geliebte Baustellen hatte und wo ich tatsächlich mit Inbrunst drinnen steckte und rumkrebste und schmutzige Wäsche wusch. Ich sah, wie gerne ich das machte, wie hingebungsvoll ich da meine Nase tief in den Schmutz tunkte.

Und direkt konnte ich ihr vergeben. All die „Vorwürfe“, all die „Beurteilungen“, „Glaubenssätze“ und „Muster“. Es waren meine eigenen. Sie zeigte mir auf, was ich so sehr liebte und mir bisher nicht eingestand. Alles konnte ich direkt zu mir zurück nehmen. Durch die Vergebung bei ihr wurde ich freier. Es ist so genial. Ich spürte dann nur noch diese enorme Verbundenheit und Liebe. Diese Leichtigkeit und Freude. Ein Lachen stieg in mir empor. Ein Lachen der Befreiung.

Doch auch dies ist „nur“ ein weiterer Schritt innerhalb meiner Erfahrungen mit dem Spiegelgesetz. Ich merke, dass ich am Anfang stehe. Dennoch ist es so machtvoll, so befreiend und so wundervoll, dass ich voll Vertrauen den Weg weiter beschreite.

Heute, da ich diese Zeilen tippe, ist der Tagesspruch von „Ein Kurs in Wundern“:

„Lass mich heute meines Bruders Vergangenheit vergessen.“

Das ist auch ein Aspekt von Vergebung. Ohne Vergangenheit sind wir frei, uns zu begegnen. Und auch hier wirkt das Spiegelgesetz.

Namaste

Sebastian

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s