Der Paradigmenwechsel

Hier geht es darum, dass ich merke, wie ich statt immer den Fokus auf die negativen Seiten im Leben zu haben,  anfange, meinen Blick auf das Lichte, Leichte und Schöne zu richten. Mein Fokus ist auf der Freude. Bisher hatte ich ein Gefühl, mir dafür etwas zu vergeben, doch nun merke ich, meine Art mit den Dingen umzugehen, hielt mich vor dem zurück, um was es mir eigentlich ging: glücklich sein. Erlöst. Frei.

Die vorherigen Zeilen waren meine Kurzzusammenfassung, mit der ich mich an den Inhalt des zu verfassenden Artikels erinnern wollte. Doch finde ich sie passend. Sie sind aus dem Moment entstanden und zeigen, worum es mir geht. 

Ich habe mich gewundert, wie ernst und sorgenvoll ich die Welt betrachtete. Ich wunderte mich, warum ich mich nicht so recht an etwas freuen mochte. Niedergeschlagen, kraft- und saftlos, ohne Energie schleppte ich mich durch den Tag. Das fiel mir auf. Seltsam. Was mache ich hier eigentlich? Warum gelingt es mir nicht, mich wirklich an etwas zu erfreuen? Was geht hier vor? 

Und aus dieser Situation heraus, fiel es mir wie die berühmten Schuppen von den Augen. Der Schleier, der Nebel lichtete sich und so einer dieser schönen Ahh! Momente trat wieder in mein Leben: ich blickte nur auf die Probleme. Ich suchte ja quasi nach ihnen. Ich wünschte mir genau das, um daran zu wachsen. 

Ich erschuf mir ein Problem beladenes Leben, um freier zu werden. 

Was für ein Paradox. Um frei zu werden, bräuchte ich Probleme. Das war mein Wunsch, dieser wurde mir erfüllt. 

Dabei ist doch gerade das Loslassen der Zauber. Das Problem ist, dass es ein Problem gibt. Ja? Nein. Dass es ein Problem zu geben scheint. Dass ich den Glauben habe, es gäbe ein Problem. Dieser Glaube erschafft die Probleme, die ich habe. 

Bisher vertrat ich die Ansicht, dass ich mit meinem Urvertrauen alle Probleme lösen könnte. Immer wieder bekam ich auf die Fresse. Immer wieder eine Enttäuschung nach der anderen. Warum? 

Weil ich so tat, als gäbe es keine Probleme. Doch in mir, unbewusst und unentdeckt herrschte Mister Hasenfuß und wusste es besser. Diesen kleinen Schisser so richtig lieb haben und aus dem Unbewussten heraus holen, mich mit ihm aussöhnen und ihn wirklich in meine Arme schließen und an mein Herze drücken, bringt mich einen enormen Schritt weiter. 

Ja und auf einmal darf sich das zeigen und verwirklichen, wovon ich immer schon eine Ahnung in mir trug. Ich bin frei. Und das, was ich als Problem betrachtete, ist nicht wirklich eins. Allem hier auf Erden kann irgendwie begegnet werden. Ein wirkliches Problem stellt es nicht dar, wenn ich die Verbindung spüre und aus dieser heraus handele. 

Weg von der Problemsuche hin zur Freude. Zur Freiheit. Zum Frieden. Aus dem Herzen heraus das betrachten, was sich mir im Leben bietet. Und ich fühle es wie immer: ich werde gehalten. Ich bin geliebt. 

Danke. Danke. Danke. 

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