Blogs mit guten Tipps zur persönlichen Entwicklung … 

…  gibt es meiner Meinung nach viele. Wie Sand am Meer. Etablierte Leute mit jahrelanger Erfahrung schreiben da gute Hinweise und prima Methoden, wie der eigene Lernprozess gestaltet werden kann. Außerdem sind die Texte brillant geschliffen und super schön aufgemacht. Es stimmt einfach alles. Ja, das will ich auch. War so mein Impuls. Doch mache ich es im Moment anders. Warum? 

Oft fühlte ich mich angesprochen von den guten Ideen und neuen Wegen, die mir alle irgendwie vertraut waren und doch so fremd. Sie sind mir fremd geworden. Und es fehlt mir ganz oft etwas.

Mein Herz sagte ja. Mein Verstand sagte ja. Alle Weichen sind gestellt in Richtung Veränderung. Die Erlösung liegt direkt vor mir. Eigentlich liegt sie in meiner Hand. Im Grunde – und das gilt für alle – ist sie schon da: wir sind alle unschuldig, erlöst, frei. Wir brauchen es nur anzunehmen.

Harharhar.

Darum geht es. Einer meiner Lieblingsglaubenssätze hat mit meiner Neugier zu tun und meinem Hang zum Opportunismus: Was wenn nicht? Hieraus entstand bei mir eine grundlegende Verweigerung. Doch dazu an anderer Stelle mehr.

Es gibt also an der Erlösung einen Haken: ich muss sie nicht nur wollen, sondern auch annehmen. Und in mir gibt es was, was genau das nicht will. Es entzog und entzieht sich geschickt meinem Zugriff, Einfluss, meiner Machtsphäre – so erweckt es zumindest den Eindruck.

In mir gibt es ein mir bisher nicht zugängliches Nein! Und dies ist geschützt mit Abwehrmechanismen, die so fröhlich auf Autopilot gestellt sind und jahrelang eingeschliffen, dass ich mich wirklich auf einer inneren Reise zu mir selbst befinde, wenn ich diese in einer Tippeltappeltour aufdecke.

Und darum geht es mir hier: ich schreibe von meinen inneren Prozessen und dem Weg. Ich decke auf, was in mir passiert. Es geht um meine Mechanismen, inneren Vorgänge und Abläufe und wie ich diesen begegne. Mein Umgang mit meinen eigenen Blockaden im ganz normalen Alltag. Dies ist üblicher Weise etwas privates. Doch hatte ich bisher in all der guten Ratgeberliteratur das Gefühl, an einem gewissen Punkt allein gelassen zu werden. Ich gehe auch davon aus, dass die grundlegenden Ansichten und Gedanken, Methoden und Werkzeuge, Gesetze und Prinzipien zumindest vom Ansatz her bekannt sind.

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