Den eigenen Weg gehen – das ist doch egoistisch. 

Stimmt das denn? Ist es wirklich so?

Nö.

Erstmal ist es oft uns Menschen der heutigen Zeit aberzogen worden, auf sich selbst zu achten – Jungen wie Mädchen, Frauen wie Männern. Zweitens geht es hier um eine ganz andere Qualität, an die ich mich mehr und mehr nähere – und die volle Kanne fetzt.

Also egoistisch ist anders. Aber warum? Wie komme ich dazu, solch eine These aufzustellen? Ganz einfach: weil es in der Orientierung am eigenen Herzen ein Weg des Gefühls ist. Das ist ein Weg des Miteinanders. Ein Weg, den wir zwar nur alleine beschreiten können, der uns aber genau in das All-Eins-Sein bringt. Wir sind ein Teil des Ganzen. Und nur wenn ich darauf achte, dass es mir gut geht, kann ich das dann auch in all die Beziehungen mit einbringen, die ich eingehe.

Wie ein chinesisches Sprichwort sagt: wenn jeder vor der eigenen Türe kehrt, ist es auf der ganzen Welt sauber.

Es gibt keinen, der ankommt und darauf achtet, dass es mir gut geht. Kein Kanzler, kein jobcenter, keine Kirche. Kein Partner, keine Kinder (ist auch nicht deren Aufgabe). Mama und Papa haben das mal im Idealfall ne Weile gemacht. Aber ansonsten? Wer das macht – der Hausarzt vielleicht? Hat entweder daran selbst ein Interesse daran oder kümmert sich dafür schlecht um sich selbst (was das Interesse begründen könnte).

Ich vertrete die Ansicht, dass wir es selbst sind, die aktiv etwas dafür tun müssen, dass es uns gut geht. Das nimmt uns keiner ab. Und so ist auf das eigene Herz hören, den eigenen Weg beschreiten, seiner Intuition vertrauen – wie auch immer du es nennen willst – eine gute Richtschnur, um im Leben klar zu kommen.

Denn es gibt meiner Meinung nach doch einen, der für uns da ist: Gott. (die Liebe, die Quelle, der große Spirit, wie auch immer du diese Kraft, die alles hier zusammen hält benennen magst). Doch auch dieser Kraft hast du dich aktiv zu öffnen. Ich selbst habe mich dieser Kraft zu öffnen. Müssen nur wollen. Die Einladung steht. Wir brauchen nur Ja! zu sagen. Dann kann die Party steigen.

Macht das zu viel Druck? Kommt da die Angst hoch? Dann entspanne dich. Die Party steigt erst, wenn du bereit dafür bist. Erst wenn du es wirklich willst. Dann geht es ab.

Doch gibt es bestimmt wieder welche, die rum unken. Für all die nochmal: Seinen eigenen Weg auf Kosten von anderen beschreiten ist eben nicht den eigenen Weg zu beschreiten. Jedoch kann es sich auch manchmal so anfühlen – besonders für die anderen, dass wir auf deren Kosten unseren Weg beschreiten. Oft ist das dann etwas, was im Gegenüber noch abgelehnt ist und dieses in Prozesse bringt. Wunderbar. Kann geliebt, angenommen und geheilt werden. Oder aber auch bei mir die Frage dann, wie weit bin ich im Film, wenn mir mein Gegenüber sagt, dass ich auf Kosten von ihm handeln würde? Hier fängt meiner Meinung nach der Hirnfurz an. Wir brauchen eine Richtschnur im Leben. Und wir sollten auch wissen, was wir wollen. Meine Erfahrung ist, die eigene Führung in dem Sinne aufzugeben und in die totale Abhängigkeit zur Quelle zu gehen, bringt die wahre Freiheit: ein Medium zur Selbstverwirklichung Gottes sein. Und das geht nicht auf Kosten von anderen. Das ist unsere wahre Natur. Das sind wirklich wir. (denn das passiert um uns herum schon die ganze Zeit – wir brauchen nur mitmachen, mitgestalten, mitschöpfen, dann fetzt das auch)

Also auf geht’s, worauf warten wir noch?

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