das ringen um klarheit

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immer wieder kommt die große frage nach dem sinn bzw die frage nach dem großen sinn des lebens.

mittlerweile bin ich 36 jahre alt. seit einem halben jahr bin ich mutter. mein leben hat sich seither sehr verändert bzw. seitdem ich schwanger geworden bin.

immer wieder stellt sich mir die frage: was will ich wirklich? was liebe ich in meinem leben zu haben?

und immer wieder merke ich: da ist mir viel entgangen in den letzten jahren. an gefühl für mich an ideen und deren umsetzung.

früher, da war ich sehr viel unterwegs. ich habe viele menschen gesehen und besucht und getroffen. sehr viel erlebt, soviel, daß ich schon manchmal dachte, soviel erleben andere im ganzen leben nicht.
und nun ist es seit längerer zeit so anders gewesen. so viel ruhiger. ich so ganz anders. genauer, manchmal fast zwanghafter in dem wie ich die dinge brauche. die ordnung um mich. mein leben.

seit vielen vielen jahren ein leben in bedürftigkeit. hartz 4 bezug, teilweise habe ich mich ohne durchgeschlagen. vor allem nachdem mein vater gestorben ist und ich einfach erstmal seinen nachlass aufräumen wollte und durch sortieren –  ich bin damit noch immer nicht fertig.

und gleichzeitig in mir diese große, große sehnsucht. immer wenn ich sie ein bißchen fühle, steigen mir sofort die tränen in die augen. ist da ein teil in mir, der sie gar nicht fühlen will … denn wenn ich sie fühle könnte das bedeuten daß ich mein bisheriges leben aufgeben muß. alles loslassen und etwas neues anfangen. endlich meine träume, meine sehnsucht leben. egal sein lassen muß, was sich dann sonst noch in meinem leben verändert. menschen die dann vielleicht nicht mehr dazugehören. orte. ich finde es gerade so sehr schwer.
und es arbeitet in mir, es bewegt sich. ich habe sehnsucht, nach dem leben selbst. nach seiner fülle, und damit meine ich  nicht die materiell käufliche. sondern nach dem licht, den wellen, dem klang des wassers in seinen vielen formen. dem klang des windes…in den bäumen, über dem wasser, zwischen den häusern, in den leinen der schiffe.

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und da ist auch angst. soviel angst. etwas zu verlieren. loslassen zu müssen, was mich so lange begleitet hat und was ich wohl auch immer als zu mir gehörig betrachtet habe. menschen, orte, dinge vor allem auch.
ich habe viel zu viel. von meinem vater noch mehr als einen hausstand geerbt. selbst hatte ich auch schon längst einen. das gefühl von verantwortung für die dinge, sie gut weitergeben zu müssen und zu wollen. sie können doch nichts dafür wenn ich mein leben, gefühlt, bisher nicht auf die reihe bekommen habe.

aber was genau heißt es denn, sein leben auf die reihe zu bekommen und wie kann man das messen? das weiß ich gar nicht und es ist mir auch nicht wichtig.

es gibt menschen die sagen zu mir: hej, du hast doch immer wieder neu angefangen und dich getraut und getan was nötig war. dich immer wieder aufgerappelt und dein leben immer intensiv gelebt. manchmal liegen also welten zwischen dem wie ich mich sehe und fühle und wie andere mich sehen.

und nun stehe ich also an einem punkt wo ich mir alles so schön vorgestellt habe. wo ich merke, ich habe manches in mir einfach ausgeblendet. aus angst anzuecken. aus angst nicht zu wissen wie ich es ändern soll. und nun kommen seit einer weile gedanken und informationen in mein leben, die mir das gefühl geben, das was ich mir wünsche, früher immer ertäumte ist möglich. im moment habe ich aber noch das gefühl der preis dafür wäre extrem hoch. würde für andere schmerzen bedeuten, wäre nicht gerechtfertigt, “nur” um ein leben zu leben in dem ich mich glücklich fühle und von dem ich sagen kann: ich lebe genauso wie ich es will und es mir wünsche. ich fühle mich wohl in meinem leben.

und doch genau das ersehne ich. und ich bekomme ein gefühl dafür wie es sein könnte. mein leben. ganz leicht und frei. voller liebe, licht und freude. tatsächlich scheint es möglich, wenn ich mich traue, mir traue, solch ein leben zu leben und mich endlich wieder quicklebendig zu fühlen.

wie es wohl weitergeht?

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aktualisierung 😉

inzwischen ist meine tochter 9 monate alt. in mir hat sich sehr viel – zum positiven – verändert. gestern hatte ich meine zweite sitzung yager-code, viel ist in bewegung.

ich liebe mein leben viel mehr. ich liebe mich selbst mehr. ich traue mir mehr zu und ich vertraue mir mehr. ich bin glücklicher und zufriedener. einfach so. und auch wieder nicht einfach so. ich tue wohl etwas dafür. ich sage viel mehr „ja“.

zu dem wie mein leben gerade aussieht. zu dem was ich erreichen möchte. zu mir vor allem. und ganz ganz viel macht tatsächlich der yager-code aus bzw. die arbeit damit. er hat die kraft leben zu transformieren und bei mir, in meinem leben ist die transformation in vollem gange. hin zu mehr klarheit, leichtigkeit, freude, schönheit und liebe, liebe, liebe.

ich fühle mich gesegnet und bin sehr dankbar.

ich wünsche dir ein leben voller wunder die dir gefallen.

alles liebe.

katharina

 

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