Alte Glaubenssätze, bei denen ich mich immer wieder ertappe – und wie ich mit ihnen umgehe

Eingeschliffene Gewohnheiten können sich ganz schön hartnäckig festsetzen. Auch wenn sie überholt sind, ist es doch (für mich) immer wieder eine Herausforderung, sie zu erkennen, um sie dann abzulegen. Manche sagen, so lange ich diesem alten Muster folge, hat es auch seine Berechtigung. Das nimmt den Druck raus. Sehr schön. Doch merke ich oft, wie ich mir mit meinen eingeschliffenen (zum großen Teil automatisierten und unbewussten) Überzeugungen, das Leben schwer mach(t)e. Und welche habe ich denn nun schon aufgedeckt? Welche sind so meine liebsten eigenen Blockaden? 

Also dies sind jetzt meine absoluten Herausforderungen zur Zeit; fangen wir mit dem letzten Platz an:

Nummer 7: „Ich habe aber Recht.“

Kann auch mich treffen, wenn mein Gegenüber volle Kanne darauf besteht, recht zu haben und ich es quasi „besser“ weiß. Bringt mich total schnell auf Touren. Kann ich auch überhaupt nicht ab, wenn das die Kinder miteinander spielen.

Ausweg aus der Rechthaberei: Pluralität zulassen. Meinungen nebeneinander stehen lassen. Ganz oft ergibt sich aus beiden Meinungen die erste Annäherung an die Wahrheit. Durchlässig sein, werden. Die Verbissenheit anerkennen und den Kampf und hinterfragen, ob es dies ist, was ich wirklich will.

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