Vergebung als Schlüssel zur Freiheit 

Wie oft bin ich ärgerlich. Worüber ich mich alles ärgern kann. Nicht nur mit Hilfe meiner mir bekannten Baustellen, kann ich alles mögliche heran ziehen, um innerlich einen Zustand von Druck, Härte, Zurückgezogenheit und Verschlossenheit erschaffen. Dann habe ich Gründe, mich mal wieder in der Opferrolle wieder zu finden und mich im Selbstmitleid zu suhlen. Es wird mir mit der Zeit so langweilig. Und doch sitze ich immer wieder drin. Ertappe mich dabei, wie ich nicht meinem Herzensweg folge, wie ich die Verantwortung für mich und mein Leben abgebe und mich statt für Macht und Schöpfertum entscheide, mir selbst Ohnmacht und gelebt werden erzeuge. 

Besonders schön kann ich mich darüber aufregen, wenn ich oben genanntes bei den Menschen erlebe, die mir die nächsten sind. Und schon wieder merke ich, wie ich lieber verurteile, ablehne und den inneren Kontakt kappe, aufkündige. Es brauchen mir nur die entsprechenden Gründe geliefert werden und ich bin bereit, alles aufzugeben und für den Krieg ins Feld zu ziehen.

Wirklich?

Eben gerade nicht. Denn dann befinde ich mich immer wieder in dem Zustand, der mich leiden lässt. Oh und wie gerne litt ich. Wie warm war die Decke des Selbstmitleids. Und wie ungerecht die ganze Welt. Nur ich im selbst gegebenen Glorienschein.

Und wie komme ich da raus? Als Abkürzung und direktes Mittel der Wahl, so lange ich bewusst agieren kann: mit Vergebung. Vergebung ist praktisch gelebte Liebe. Vergebung ist ein Akt der Liebe. Vergebung ist Annahme. Vergebung macht frei. Das darf ich immer wieder und wieder erfahren. Vergebung ist so wohltuend.

Und wem vergebe ich? Mir. Dir. Allen. Gott. Dem Leben. Der Welt. Allem, was ich mir heran ziehe, um wieder in den Krieg zu marschieren.

Ich bin vom Vergeben so berührt, dass ich dazu bestimmt noch öfter schreiben werde.

Auf geht’s. Bringt mit mir die Vergebung in die Welt und damit auch den Frieden.

In Liebe und tiefer Verbundenheit

Sebastian

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