Unbewussten inneren Plänen begegnen

 

Oft passiert es mir noch, dass ich mein Ruder aus der Hand gebe und mich unversehens in einem Zustand wiederfinden, der mir vertraut und doch echt unangenehm ist. In solchen Situationen entscheide ich mich dann bewusst dazu, diesen Zustand anzunehmen. Ich bin wütend auf die Welt, auf Gott und auf alle um mich herum? Ja, dann ist das so. Und offensichtlich hat ja schon etwas in mir entscheiden, dass mich alle, alles und jeder mal kreuzweise kann, ja dann ist auch das so. Also nehme ich erstmal meine Ablehnung diesem Zustand gegenüber wahr und entscheide mich jetzt neu: ja, der liebe Gott kann mich mal. Und genau in solchen Situationen geschieht es dann: ich bekomme in mir eine Bestätigung dafür. In mir fühle ich, ich werde geliebt – egal, wie ich gerade nicht lieben will. Und in mir entspannt sich alles. Und obwohl ich eben noch bewusst mich für die Trennung und das Abgeschnitten-Sein entschlossen hatte, spüre ich wieder die Verbindung und die Annahme. Und mein Zustand wandelt sich. Jetzt geht es mir gut. Ach, wie gut ist das denn mal bitte?

Alles annehmen, was ist. Es klingt paradox, doch das ist ein Weg der befreit. Ich erlebe es immer wieder. Voller Demut und voller Dankbarkeit. Es ist ein Geschenk. Ein Geschenk der Liebe.

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